Samstag, 25. April 2020

Curacao und Corona

Donnerstag, den 19.03.20 9.00 Ankunft Curacao
Früh um 5.00 Uhr bekamen wir ein Funkruf der extrem schlecht zu verstehen war. Ich sagte denen (vermutlich Küstenwache) vorsorglich woher wir kommen und wohin wir wollen und das wir im übrigen nichts verstehen und habe auf weitere Anrufversuche nicht geantwortet. Das war das Beste was wir tun konnten. Wir hatten keine Ahnung das hier mittlerweile das Chaos tobte. Da es im großen Ankerfeld A ziemlich voll war trafen wir unbewusst wieder eine richtige Entscheidung und fuhren in eine schmale und ruhige Ankerbucht , in das Ankerfeld C. Dort entdeckten wir auch den Katamaran Casa Antonia den wir noch vom vorigen Jahr kannten. Sie sind nur einen Tag vor uns angekommen. Sie waren mit ihrem Besuch aus Deutschland und einem Segler Paar zurück von einem Kurztrip nach Bonaire. Ihre Ankunft war noch dramatischer sie wurden vor Curacao gestoppt und sind 10 Stunden lang vor Curacao hin und her gefahren , bevor man sie in das Land gelassen hat und ihnen eine 14 Tägige Quarantäne verpasst wurde. Mittlerweile habe ich von Ralf (Casa Antonia) erfahren das die Büros vom Zoll der Immigration und dem Hafen Kapitän geschlossen haben. Ordentlich wie wir sind haben wir eine Email an die Immigration geschrieben und gefragt wie wir uns Verhalten sollen. Wir bekamen auch schnell eine Antwort , in der stand das wir sofort zum ein klarieren kommen sollten. Da wir ja wissen das man hier zuerst zum Zoll muss haben wir das auch getan. Der Zollbeamte schaute uns an wie Leute vom anderen Stern und maulte uns voll , das wir hier nichts zu suchen hätten. Ich zeigte ihm die Email, die ich Gott sei Dank, ausgedruckt hatte. Nachdem er eine Weile herumtelefoniert hatte erklärte er uns das wir uns sofort auf das Boot begeben sollten und es nicht mehr verlassen dürften. In der Zeit wo wir unterwegs waren kam natürlich die Coast Guard zu unserem Boot. Das wir nicht Anwesend waren sorgte nicht gerade für Entspannung. Am nächsten Tag kamen sie wieder und von Entspannung konnte keine Rede sein. Ich zeigte denen die Email die vom Zoll unterschrieben war. Aber das interessierte sie überhaupt nicht , sie brüllten uns an das wir sofort verschwinden sollten. Ich erklärte ihnen das wir nicht genug Diesel und Lebensmittel hätten um sofort das Land verlassen zu können. Nach dem obligatorischen Telefonat mit dem Vorgesetzten sagte er uns wir können noch zur Tankstelle fahren und Tanken und uns im Supermarkt etwas zu Essen besorgen. Spätestens am nächsten Tag haben wir zu verschwinden , ansonsten schneiden sie unsere Ankerkette durch und schleppen uns aufs Meer. Ich machte ihnen klar das , wenn sie uns nicht ein Hurrikan sicheren Hafen oder Land benennen wo wir hin könnten , bewegen wir uns keinen Meter und sollten sie die Idee des Kappens verwirklichen werden wir sofort May day – Piratenüberfall rufen. Nach dem sie weg waren machten wir uns sofort an die Arbeit , ich schrieb eine Email an den deutschen Botschafter in Den Haag und bat um Hilfe. Des weiteren telefonierten wir mit einem niederländischen Anwalt der auch deutsch sprach und gute Kontakte zum Umfeld des Gouverneurs von Curacao hat. Er versprach uns sich sofort zu kümmern denn , dieses Verhalten der Küsten Wache war seiner Meinung nach nicht normal. In der Zwischenzeit schrieb , und telefonierte Ingrid , eine WhatsApp an Georg (dem Trans Ocean Stützpunktleiter von Montevideo, Uruguay, der auch Chef der Seenotrettung ist) und schilderte unsere Lage. Er sagte er werde sehen was er für uns tun kann. Kurz darauf hat er bei uns angerufen und uns mitgeteilt das er mit der Chefin der Seenotrettung in Curacao telefoniert hat , sie sagte das wir schon bei ihr auf dem Schirm sind und an einer Klärung der Lage gearbeitet wird. Das stimmte uns vorsichtig Optimistisch. Als dann am nächsten Tag keine Coast Guard auftauchte um uns abzuschleppen ging es uns wieder ein bisschen besser. Beim nächsten Besuch waren sie schon wesentlich freundlicher und erklärten uns das wir uns für zwei Wochen in Quarantäne befinden und wir bekamen einen Stempel auf unsere Einreisepapiere, aber nicht im Pass. Uns viel ein Stein von Herzen, zumindest waren wir nicht mehr illegal im Land.
Gesprächsrunde auf dem Wasser - mit Abstand
Pünktlich nach 14 Tagen kam die Coast Guard mit einer Ärztin an Bord zu uns. Sie stellte uns jede Menge Fragen zu unserem Gesundheitszustand und war wohl mit unseren Antworten zufrieden denn wir sollten die Bucht verlassen und in die Ankerzone A wechseln. Man erklärte uns noch das wir uns an die Ausgangsbeschränkungen (wie alle Einwohner) halten sollten. Mittlerweile waren uns auch die Fakten zur Corona Infektion auf Curacao bekannt. Angefangen hat alles mit einem älteren Ehepaar das mit dem Flugzeug von Europa gekommen ist. Der Mann ist schon wenige Tage nach der Ankunft verstorben. In dem Umkreis der Beiden haben sich 14 Leute angesteckt. Sie sollen sich alle auf dem Weg der Besserung befinden. Das lässt uns hoffen das die Beschränkungen bald gelockert beziehungsweise aufgehoben werden und vor allen die Insel wieder Virus-frei ist (immerhin gehören wir mit unserem Alter auch zur gefährdeten Spezies). Im großen und ganzen kann man es hier ganz gut aushalten (Bericht 2019). Die Supermärkte sind gefüllt, die Busse fahren und die Regeln sind nicht schwer einzuhalten.
auf keinen Fall leben wir hier schlecht, damit wir nicht endgültig aus allen Nähten platzen
gehen wir jeden Tag schwimmen oder auch
mal Tauchen um den Rumpf zu reinigen
Ein Problem müssen wir gelöst bekommen, zwei 210 Ah große AGM Batterien sind dabei den Geist aufzugeben. Da sie recht teuer sind möchten wir sie, als Yacht in Transit, Steuerfrei kaufen. Dazu müssen wir aber komplett ein klariert sein, vor allem beim Zoll denn die Unterlagen müssen beim Kauf vorgelegt werden. Also auf zum Zoll. Uns begleitete Lothar vom Katamaran "Stream Spirits" worüber wir auch sehr froh waren denn wir ahnten schon das es großen Rede bedarf geben würde. Da unser Englisch noch immer ziemlich mangelhaft ist und wir mit Standard Floskeln bei der schwierigem Materie nicht allzu weit kommen, wäre das Gespräch ohne ihm eine zähe Angelegenheit. Übrigens war mir seine Frau Heidemarie als Physiotherapeutin mit ihren heilenden Händen eine große Hilfe.
Die Busfahrt in das Zentrum von Willemstad war völlig Problemlos (kein Stau nur leere Straßen). Da die Brücke offen war sind wir mit der Fähre auf die andere Seite gefahren.
Ingrid und Lothar auf der leeren Fähre
voriges Jahr war hier alles brechend voll, jetzt ist es eine Geister-Stadt
Jetzt zu Fuß zum Industriehafen und dann der Schock das Tor war geschlossen, das einzig offene Tor war Gates 8 und das waren noch einmal 3 oder 4 km. Wir hofften das wir querfeldein eine Abkürzung finden, die gab es aber nicht. Zum Glück hat ein Minibusfahrer geahnt das wir Probleme haben und hat uns zur Immigration gefahren.
hier liegt das deutsche Kreuzfahrt-Schiff Resolute
das von der
venezolanischen Marine gerammt wurde
und dadurch selber sank - Pech gehabt,
 das Schiff hat die höchste Eisklasse

Er hat sogar auf uns gewartet und hat uns bis zum Boot zurückgefahren. Bei der Immigration gab es wieder ewig lange Diskussionen, Telefonate mit dem Vorgesetzten und zu guter letzt doch ein Einreisestempel in den Pass (19.April 2020). Für drei Tage waren wir der Meinung das für die nächsten drei Monate alles klar ist. Doch dann kam am 22.04.20 eine neue Anweisung vom Justizminister von Curacao das war vielleicht eine Hiobsbotschaft.


Der Justizminister von Curaçao hat Folgendes angekündigt:
• Touristen, die von der Schließung der Grenze betroffen sind, müssen ihr Möglichstes tun, um alternative Routen für die Rückkehr in ihr Herkunftsland zu finden.
• Wenn es nicht möglich ist, eine Route zurück in ihr Herkunftsland zu finden, kann die Person für die Dauer der Katastrophe auf der Insel bleiben.
Die Person wird nicht gerügt (d. H. Kein Einreiseverbot), wenn die folgenden Anforderungen erfüllt sind:
Ab dem 13. März 2020 war die betreffende Person legal als Tourist hier; (wir sind am 19. März gekommen)
Sobald sich die Möglichkeit ergibt, muss die Person in ihr Land oder ihre Herkunft zurückkehren.
Wenn die Regierung erklärt, dass die Katastrophe vorüber ist, muss die Person auch sofort in ihr Herkunftsland zurückkehren.


Was soll man dazu sagen. Ganz offensichtlich sind wir Segler bzw. Touristen nicht mehr erwünscht und das in einem Land das vom Tourismus lebt. Da kann man sich nur wundern. Ich weis nicht ob es tröstlich ist das es in anderen Ländern bzw. auf anderen Inseln noch schlimmer ist, aber auf jedenfall beeinflusst es unser weiteres Handeln. Hier ein paar aktuelle Berichte zur CORONA Krise von Seglern aus aller Welt
Das Desaster – Corona übernimmt das Ruder!
Mit Britta und Michael von der SY Vera haben wir uns immer wieder in Patagonien bzw. Puerto Williams getroffen.
Argentinien-Chile - https://seevagabunden.blogspot.com/2018/01/
Ihr momentanes "Corona-Schicksal" im Pazifik hier:

http://bobbyschenk.de/n006/veracoron.html



oder hier zum Teil krasse Berichte aus Panama und Franz. Polynesien.
http://bobbyschenk.de/n006/desaster4.html



Nach dem ganzen Chaos haben wir beschlossen unsere Weltumsegelung abzubrechen und wir werden sehen das wir 2021 nach Europa zurück segeln. Es ist nicht so sehr die Angst vor dem Virus sondern die Angst vor den armen Einheimischen. Für die sind wir Weißen die Schuldigen und der Virus in Persona (womit sie ja auch nicht ganz unrecht haben). Den Einheimischen ihr Leben war noch nie ein Luxusleben, doch mit dem wegbrechen des Tourismus haben viele gar nichts mehr. Und mit der extremen Armut und dem Hunger steigt die Gewaltbereitschaft (siehe Venezuela). Jedenfalls hoffen wir uns bis zum Herbst in der Hurrikan freien Zone aufhalten zu können. Sollten wir hier weg müssen, ist die Auswahl nicht allzu groß. Uns bleiben eigentlich nur zwei Ziele, Bonaire und Trinidad & Tobago. Zur Zeit sind aber beide Länder völlig dicht und es wird keine Einreise zugelassen. Eine weitere Möglichkeit wäre noch Franz. Guayana (St. Laurent) aber das wäre eine schwere Aufgabe für unser Boot denn wir müssten gegen den Wind und gegen den Guayana-Strom segeln. Ab November könnten wir dann wieder die kleinen Antillen entlang nach Norden segeln.

aber die Stimmung unter den Seglern ist super gut
(das ist Chris, dessen Familie in Mexiko auf ihn wartet)

und es findet ein reger Gedanken- und
Informations-Austausch statt
wie geht es weiter, was ist Plan A und Plan B
auch mit Janna und Ilia von der SY Thula

Ich vermute mal das es eine Fortsetzung des Blocks, in der Form wie bisher, für geraume Zeit nicht mehr geben wird (keine neuen Länder, keine neuen Abenteuer). Was uns am meisten ärgert ist das wir nicht weit vom Insel Paradies San Blas mit den Kuna Yala Indianern entfernt sind und keine Chance haben diese zu erleben. Auch unsere geplanten Landausflüge für den Rest von Panama, Kolumbien und Costa Rica sind gestrichen. Die Kanal-Durchfahrt und die pazifischen Inseln werden ein Traum bleiben. Sollten sich gravierende Dinge ereignen werden wir davon natürlich berichten.
Das ist auch gleich mal eine gute Gelegenheit das wir uns bei den vielen tausend Lesern die uns auf unserer Reise begleitet haben bedanken. Von vielen haben wir gute Tipps bekommen und genau so viele haben sich über unsere Beschreibungen gefreut und einige sind mit ihrem Boot unseren Spuren gefolgt. Besonders haben wir uns gefreut wenn wir in einem fremden Hafen oder einer unbekannten Bucht von Leuten begrüßt wurden die uns und Hembadoo sofort erkannt haben.
In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern vor allem gesund zu bleiben und sich von der Nachrichtenlage nicht allzu verrückt machen zu lassen.
Ingrid & Klaus die „Seevagabunden“

Freitag, 20. März 2020

Islas Los Roques (Venezuela) das Paradies

Die Überfahrt nach Los Roques war sehr entspannt, das Wetter hat sich verhalten wie vorausgesagt. Das herrausragenste Ereigniss war der Fang eines Barrakudas. Und schon gab es zum Abendessen Barrakuda in Currypaste gebraten.
der Barrakuda hat genau die richtige Größe für uns

so schön kann man in die Nacht segeln
Los Roques in Sicht
Sonntag den, 15.03.20 15.30 Uhr, Ankunft am Ankerplatz zwischen West Key (Leuchtturm) und Cayo de Agua.

links von uns erkennt man den Leuchtturm
Beginnen möchte ich mit der Beschreibung des Ortes an dem wir uns heute befinden:
Ein paar Meilen vor Bonaire befindet sich das zu Venezuela gehörende Archipel Los Roques. Wegen seiner Schönheit und seiner ökologischen Bedeutung wurde es 1972 zum Nationalpark erklärt. Das Archipel besteht aus ca. 50 Inseln von denen Gran Roque die Größte ist. Los Roques beeindruckt durch seine atemberaubende Schönheit und ökologische Vielfältigkeit. Es gibt über 60 Korallenarten, 200 verschiedene Krustentiere, 140 Molluskenarten, 45 Stachelhäuter, 60 Schwammarten und 280 verschiedene Fischarten. Los Roques ist außerdem die Heimat von 92 verschiedenen Vögeln, von denen 50 nur zeitweise im Nationalpark leben. Vier Schildkrötenarten, die auf der Liste der weltweit gefährdeten Tierarten stehen kommen regelmäßig an die Strände von Los Roques um ihre Eier zu legen. Die farbenprächtigen Riffe des Nationalparks, der Reichtum an Vögeln und Meerestieren, die wunderschönen, weißen Sandstrände, die von warmem, türkisblauen Wasser umgeben sind, machen dieses Fleckchen Erde zu einem Paradies.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts ließen sich Fischer mit ihren Familien auf den Inseln nieder. Die Bevölkerung wuchs seither nur langsam an. Heutzutage leben rund 1250 Menschen auf Los Roques, darunter Fischerfamilien, kleine Tourismus Agenturen und Mitarbeiter der Parkbehörde.

An unserem Ankerplatz macht sich die Zivilisation (wie schon weiter vorn gesagt) nur durch einen Leuchtturm ein paar Meter nördlich von uns bemerkbar. Bei unserer Ankunft war nur noch eine dänische Yacht anwesend, aber die ist am frühen Abend abgesegelt.
die dänische Yacht mit 3 Kinder an Bord, gut zu erkennen an den Bildern am Bug des Schiffs
Ab jetzt waren wir fast allein, nur Fregattvögel und Pelikane die wie Pfeile ins Meer schießen und bei jedem Sturzflug mit einem Fisch im Schnabel wieder auftauchen; Möwen, die kreischend Fischschwärme verfolgen; einzelne Fische, die sich hoch aus dem Wasser schnellen und manchmal brodelt die See richtig gehend von dicht unter der Oberfläche dahin ziehenden Fischschwärmen. Was wir hier in den Venezolanischen Inseln zu sehen bekommen übertrifft die Karibik bei weitem. Es ist kaum verständlich, dass sich z.B. auf Martinique Hunderte von Yachten in einer Bucht drängen, hier so gut wie keine Yacht vor einer einsamen Inseln den Anker fallen lässt.
Ohne Scheu dösen die Fregattvögel, Tölpel und Pelikane in der Mittagssonne auf ihren Brutplätzen, während wir langsam an den Mangroven vorbei laufen.

Da sich das ganze nur sehr schwer beschreiben lässt, ohne gleich schnulzig zu klingen, werde ich es diesmal mit mehr Fotos versuchen.
der Anker ist fest und das Dinghy ist für den Landausflug vorbereitet
noch einmal ein Blick nach links
und ein Blick nach rechts (Mangroven)
die Anlandung war erfolgreich
in Venezuela zieht ein Gewitter auf, das ist ein Anblick
aber bei uns bleibt es sonnig und der Strand ist irre schön
pech schwarze Gecos, Eidechsen, Salamander (?)
der 1. Marsch ins innere der Insel beginnt
Palmen im natürlichen Zusand
hier hat noch keiner die unteren
Blätter abgeschnitten
das ist so bizarr
man kann es kaum glauben
hier gefäll es mir, hier geht es mir gut
wo man geht und steht überall Einsiedlerkrebse
hochklettern? zu anstrengend also werfen
um ein paar Kokusnüsse zu bekommen
nach erfolgloser Aktion erst einmal ausruhen
aber nicht zu lange dann geht die Erkundung weiter
ist das eine Kous-Krabbe? sie ist sehr groß
das Gras ist kein richtiges Gras das hat extrem hartneckige Kletten, die gehen durch die Schuhe in die Haut
auf der anderen Seite am östlichen Strand
findet man abgerissene Korallen
und wie an allen Küsten dieser Welt - Plastikmüll
wir werden freundich von Krabben begrüßt
und überall die Gehäuse
der Conch-Schnecken
und damit war der erste Ausflug beendet und es ging zurück zu Hembadoo
Nach einer im wahrsten Sinne des Wortes, ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ging es wieder an Land. Heute wollten wir die Südseite (Mangroven) der Insel erkunden.
je näher man zu den Mangroven kommt um so
deutlicher erkennt man die vielen Seevögel
die hier ihren Nist- bzw. Startplatz um Fischfang haben
Korallen-Sand ab (so gut wie möglich)
Schuhe an
und los geht es
ei, jei, jei wieder dieses unangenrehme Kletten-Gras
aber die Mini-Strände mitten in den
Mangroven sind unschlagbar
ups, von einem lebenden Exemplar könnte ich mir ja die Hare schneiden lassen
ein regelrechter Damm von Korallen Stücken
das ist der Strand in seiner ersten Phase
und immer wieder Krabben
ich habe ja was Schönes gefunden

ja, was ist denn das
schau mal was ich habe
na du erst, das "Handy" ist kaputt es rauscht nur
der Vogel: "na endlich sind wir als Ureinwohner wieder im Bild"
der Vogel: "jetzt drängt sie sich schon wieder in den Vordergrund"
ein roter Salzsee eigentlich müsste es hier
Flamingos geben, aber vieleicht sind sie weiter hinten
wieder zurück, Hembadoo ist noch da
da hinten waren wir gestern
ja, gestern waren wir da hinten
jetzt ist aber Schluss mit dem Blödsinn, Anker einpacken und zurück auf das Schiff 
Die paar Tage im Archipel Los Roques waren ein wunderbares Naturerlebnis. Traumhaft schöne Strände, kristallklares Wasser und eine phantastische Tierwelt. Wir haben uns hier sicher gefühlt, am Festland von Venezuela und auf den Küstennahen Inseln sieht die Situation mit Sicherheit anders aus, und wir sind sehr froh, dass wir den Zwischenstopp auf dem Weg nach Curacao gemacht haben.
Am liebsten wären wir hier noch zwei Wochen geblieben.
Aber wir hatten kein Internet und wusten nicht was in der Welt los war. Wir konnten es nicht begründen, aber irgend etwas beunruhigte uns und so beschlossen wir nach Curacau weiter zu segeln.